+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
24 Niemand kann zwei Herren dienen; er wird entweder den einen hassen und den andern lieben, oder er wird zu dem einen halten und den andern verachten. Ihr könnt nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon.
25 Deswegen sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben und darum, dass ihr etwas zu essen habt, noch um euren Leib und darum, dass ihr etwas anzuziehen habt. Ist nicht das Leben wichtiger als die Nahrung und der Leib wichtiger als die Kleidung?
26 Seht euch die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht, sie ernten nicht und sammeln keine Vorräte in Scheunen; euer himmlischer Vater ernährt sie. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie?
27 Wer von euch kann mit all seiner Sorge sein Leben auch nur um eine kleine Zeitspanne verlängern?
28 Und was sorgt ihr euch um eure Kleidung? Lernt von den Lilien, die auf dem Feld wachsen: Sie arbeiten nicht und spinnen nicht.
29 Doch ich sage euch: Selbst Salomo war in all seiner Pracht nicht gekleidet wie eine von ihnen.
30 Wenn aber Gott schon das Gras so prächtig kleidet, das heute auf dem Feld steht und morgen ins Feuer geworfen wird, wie viel mehr dann euch, ihr Kleingläubigen!
31 Macht euch also keine Sorgen und fragt nicht: Was sollen wir essen? Was sollen wir trinken? Was sollen wir anziehen?
32 Denn um all das geht es den Heiden. Euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles braucht.
33 Euch aber muss es zuerst um sein Reich und um seine Gerechtigkeit gehen; dann wird euch alles andere dazugegeben.
34 Sorgt euch also nicht um morgen; denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat genug eigene Plage.
Die Menschen aller Zeiten haben immer versucht geeignete Stellen wo die Begegnung zwischen Menschheit und Gottheit stattfinden könnte, aufzubauen. Solche Stellen gelten auch als Ort der Gemeinschaft und der Begegnung unter den Menschen selbst. Diese beiden Ziele hat auch jede Kirche. Das Wort „Kirche“ übersetzt das Griechische „Ekklesia“, mit dem man sowohl das Gebäude als auch das Gottesvolk bezeichnet. Dies entspricht der alttestamentlichen Gemeinschaft der Gläubigen (qahal YHWH auf Hebräisch), versammelt um das Wort Gottes zu hören, Gott Opfer darzubringen und Liebe untereinander zu stiften. Um allen einen einladenden und bequemen Ort der Begegnung mit Gott und untereinander anzubieten, hat unsere Pfarre 2012-2013 die Innen – und Außenrenovierung unserer Pfarrkirche unternommen. Dass alle, die diese Kirche betreten, nicht nur die strahlende Schönheit unserer Kirche genießen, sondern auch, dass sie, durch die Begegnung mit Gott und mit den anderen in dieser Kirche, einen erneuerten Glauben, eine entflammende Liebe zu Gott und zu den Mitmenschen erleben, wünscht von Herzen,
Dr. Moses Valentine Chukwujekwu, Pfarradministrator